Trends

Die Land­schaft klima­re­si­lient gestalten

Der 40-jährige Rémi Janin setzt erfolg­reich die Fami­li­en­tra­di­tion des ökolo­gi­schen Land­baus und der Direkt­ver­mark­tung fort. Außerdem hat er einem Abschluss in Land­schafts­ar­chi­tektur und arbeitet daran, seinen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb in Vernand, Haut-Beau­jo­lais, klima­freund­li­cher und wider­stands­fä­higer zu machen. Darüber hinaus möchte er die Land­schaft für die Bewohner und Besu­cher der Region attrak­tiver gestalten.

Wie gelingt eine wirt­schaft­liche Alpaka-Zucht?

Ein flau­schiger Körper mit langen Beinen und langem Hals, darauf ein Kopf mit Kuller­augen, von einer lustigen Frisur gekrönt – das sind Alpakas. Seit einigen Jahren erleben sie einen Hype, vieler­orts bieten land­wirt­schaft­liche Betriebe Alpa­ka­pro­dukte und Events an. Doch wie können Land­wir­tinnen und Land­wirte die Haltung und Zucht trend­un­ab­hängig gestalten? Elisa­beth Freitag leitet den größten Alpaka-Zucht­be­trieb Deutsch­lands, und gibt span­nende Einblicke in die Möglich­keiten und Heraus­for­de­rungen.

Mehr Wissen für mehr Nach­hal­tig­keit: Light­house Farm Network

Bei der Light­house Farm Academy erfahren die Teil­neh­menden aus Banken, NGOs oder Maschi­nen­her­stel­lern mehr über die aktu­ellen Heraus­for­de­rungen der Land­wirt­schaft – und mögliche Lösungen. Mit dem gesam­melten Wissen können sie Entschei­dungen treffen, die Land­wirten den Über­gang zu nach­hal­ti­geren Systemen erleich­tern. Marc Gijs­bers ist einer dieser Teil­nehmer und berichtet von seinen Erfah­rungen als Mitglied der Academy. 

Lein­dotter – Come­back einer unter­schätzten Ölpflanze

Einst wurde er als „Raps der Bronze- und Eisen­zeit“ in ganz Europa ange­baut. Dann geriet der Lein­dotter zugunsten ertrag­rei­cherer Feld­früchte in Verges­sen­heit und landete auf der Roten Liste der gefähr­deten einhei­mi­schen Nutz­pflanzen. Wieder­ent­deckt hat ihn ausge­rechnet ein Germa­nist: Thomas Kaiser setzt sich seit über 30 Jahren uner­müd­lich dafür ein, Lein­dotter wieder im Ackerbau zu etablieren.

Rege­ne­ra­tive Land­wirt­schaft: Aufbau robuster Geschäfts­mo­delle

Aisha Hassan und Lukas Palt­ana­vičius sind mit dem Fahrrad auf Welt­reise, um aus eigener Anschauung verschie­dene Prak­tiken der rege­ne­ra­tiven Land­wirt­schaft kennen­zu­lernen. Im Rahmen einer Arti­kel­reihe geben sie Einblick in die Erkennt­nisse, die sie vor Ort gewonnen haben. In diesem Gast­ar­tikel beleuchten sie Geschäfts­mo­delle für Betriebe, die rege­ne­ra­tive Land­wirt­schaft betreiben.

Wie lässt sich die Biodi­ver­sität durch rege­ne­ra­tive Land­wirt­schaft erhöhen?

Aisha Hassan und Lukas Palt­ana­vičius radeln um die Welt, um aus eigener Anschauung die rege­ne­ra­tive Land­wirt­schaft kennen­zu­lernen. Im Rahmen einer Arti­kel­reihe teilen sie Eindrücke und Erkennt­nisse, die sie vor Ort gewonnen haben. Im ersten Gast­bei­trag gehen sie der Frage nach, welchen Beitrag die rege­ne­ra­tive Land­wirt­schaft zur Erhö­hung der Biodi­ver­sität leisten kann. 

Crowd­fun­ding in der Land­wirt­schaft: Eine Mosterei für alle

Mit der Land­wirt­schaft wird Crowd­fun­ding bislang selten in Verbin­dung gebracht. Bekannt ist es vor allem für die Vorfi­nan­zie­rung in der Immo­bi­lien- und Energie-Branche oder für Start-Ups. Aber auch für Land­wirte kann es inter­es­sant sein, Projekte mit Hilfe der Gemein­schaft zu finan­zieren. Kornelia und Lutz Engler aus Bran­den­burg stecken mitten in ihrer ersten Crowd­fun­ding-Kampagne, mit der sie eine eigene Most­an­lage finan­zieren wollen.

Pflanz­liche Lebens­mittel: Ernäh­rung im Dialog mit Stall und Acker?

Was die Konsu­menten auf ihren Tellern wünschen, hat großen Einfluss darauf, wie und was die Land­wirte in Zukunft erzeugen werden. Nicht umge­kehrt. Wenn also eine nach­wach­sende Gene­ra­tion mehr und mehr das Eisbein meidet und statt­dessen mehr auf pflanz­liche Lebens­mittel zurück­greift, dann wird dies die heimi­sche land­wirt­schaft­liche Produk­ti­ons­weise, trotz globaler Waren­ströme, nach­haltig verän­dern.