Weniger Stress, mehr Milch
Ein natürliches Pheromon hilft einem Milchviehbetrieb in England den Stress in der Herde zu senken. Dabei kann sich mehr Ruhe im Stall messbar auf Leistung, Fruchtbarkeit und das Wohl der Tiere auswirken.
Der Betrieb von Egbert Wißling im östlichen Münsterland ist in den letzten zwei Jahrzehnten kräftig gewachsen. Mittlerweile beschäftigt er mehr als ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sowohl die innovative Dynamik auf dem Hof als auch die hohe Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten schätzen.
Ontario hat mehr landwirtschaftliche Familienbetriebe als jede andere kanadische Provinz. Auf Entdeckungsreise von A wie Ahornsirup bis Z wie Ziegenhaltung.
Ein Besuch beim Landwirtschaftsbetrieb Società Agricola Lovati bietet einen Einblick in eine moderne, dynamische Seite der italienischen Tierhaltung. Dabei gehen Technologie und Tradition Hand in Hand und Tierwohl gehört zum gelebten Alltag.
Im Boden, beim Fruchtwechsel, im Stall, auf der Weide, auf dem Silo, bei der Fütterung, bei der Milcherzeugung, aber auch auf der Güllestrecke und bei der Biogasgewinnung: Wenngleich sich die landwirtschaftliche Produktion bestenfalls im Kreislauf bewegt, schlummern auf allen Ebenen noch Potenziale, um am Ende weniger Klimagase zu emittieren.
Die Milchwirtschaft steht häufig wegen ihrer Umweltauswirkungen in die Kritik. Ein Biomilch-Erzeuger will - zusammen mit Berufskollegen – dieses Narrativ durch die Entwicklung eines nachhaltigen Ansatzes der Milcherzeugung infrage stellen.
Peter Bruun und Lene Conradsen haben auf ihrem Hof Greensgaard eine erfolgreiche Nische zwischen konventioneller und ökologischer Schweineproduktion gefunden. Sie erfüllen hohe Anforderungen an das Tierwohl mit einer niedrigen Schweinesterblichkeit – und das zu einem Preis, den die Verbraucher schätzen.
Ein flauschiger Körper mit langen Beinen und langem Hals, darauf ein Kopf mit Kulleraugen, von einer lustigen Frisur gekrönt – das sind Alpakas. Seit einigen Jahren erleben sie einen Hype, vielerorts bieten landwirtschaftliche Betriebe Alpakaprodukte und Events an. Doch wie können Landwirtinnen und Landwirte die Haltung und Zucht trendunabhängig gestalten? Elisabeth Freitag leitet den größten Alpaka-Zuchtbetrieb Deutschlands, und gibt spannende Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen.
In der Innenwirtschaft gibt bereits Beispiele für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz, beispielsweise bei der Vorhersage von Kalbungen sowie Gesundheits- und der Zuchtbewertung. Aber wie sieht es in der Außenwirtschaft aus?
Ed Dillinger überlegte sich im Alter von 65 Jahren zusammen mit seiner Familie eine Bison-Ranch in den Vereinigten Staaten. aufzubauen. Auf der Ranch "Lazy Heart D" bietet er Führungen an, um Kindern und Erwachsenen das Leben auf der Farm zu zeigen.
Wagyu-Rinder sind berühmt für ihr einzigartiges marmoriertes Fleisch, welches von Feinschmeckern und Küchenchefs auf der ganzen Welt geschätzt wird. Um die Ertragskraft ihres kleinen Viehzuchtbetriebs zu steigern, haben sich John und Nina Andersson aus Schweden dieser legendären japanischen Rinderrasse zugewandt.
Eine gute Fütterung ist der Schlüssel für Erfolg oder Misserfolg in den Kuhställen. Es ist eine komplexe Materie, die den Landwirten viel abverlangt. Die Beratungsfirma Denise Völker hat in Zeiten tiefgreifender Veränderungen ein Kommunikationsmodell kreiert, das Wissen direkt in die Kuhställe transferiert und die Milchviehhalter zu unabhängigen Fütterungsexperten ausbildet.
Auf der Grundlage von Produkten aus dem eigenen Betrieb eine eigenen Lebensmittelmarke aufzubauen, kann eine schwierige aber lohnende Aufgabe sein. Das können Ackerbauer Thomas Björklund und andere schwedische Landwirte bestätigen.
Gemessen an der Milcherzeugung ist es der zweitgrößte Milchviehbetrieb Spaniens: Der Betrieb Granja San José muss 4.300 ausgewachsene Kühe und 2.250 Jungtiere füttern. Das gesamte Futter wird vor Ort angebaut. Das erfordert eine umfangreiche und zuverlässige Maschinenflotte.
Geht gar nicht würden viele vielleicht sagen. Trotzdem hat es jemand ausprobiert.
Steigende Betriebskosten und der Wunsch, die Bodenstruktur zu verbessern, um die Produktivität seines Mischbetriebs langfristig sicherzustellen, haben einen Landwirt aus Leicestershire dazu veranlasst, jeden Aspekt seines Bodennutzungssystems genau unter die Lupe zu nehmen.
Die sozialen Bedürfnisse und Verhaltensmuster von Milchkühen ähneln noch immer stark denen ihrer Urahnen. Nur, wer dieses natürliche Verhalten versteht und weiß, was für eine Kuh „normal“ ist, kann ihre Gesundheit und ihr psychologisches Wohlbefinden gewährleisten.
Auf den Färöerinseln – wörtlich übersetzt Schafsinseln – liegen Tradition und Moderne nah beieinander. Neben der Schafhaltung gibt es auch eine moderne Milchwirtschaft und man kann mit den Landwirten in ihrem Wohnzimmer zu Abend essen.
In Slawonien schlägt das Herz der kroatischen Landwirtschaft. Achtzig Prozent aller landwirtschaftlichen Produkte werden im Osten von Kroatien, zwischen den Flüssen Save und Drava, erzeugt.
Die Rinderhaltung ist aufgrund ihres Beitrags zum Klimawandel verstärkt unter Beobachtung. Doch widrige Umstände spornen zu Innovation an und die Landwirtschaftsforschung stellt sich der Herausforderung, indem sie Methan-hemmende Futterergänzungsmittel entwickelt.
In Neu-Aquitanien baut Familie Sous Mais an und hält Geflügel und Schafe für den Direktverkauf. Im Rahmen des Betriebseintritts Daniel Sous im Jahr 2012 und Sarah Sous im Jahr 2018 wurde der Betrieb von 170 auf 400 ha vergrößert. Die Vergrößerung ging mit einer Modernisierung des Maschinenparks und einer Diversifizierung der Produktpalette einher.
Auf einer Geflügelfarm in Ägypten stieß Dr. Mohammad H A Ibrahim bei der Feldforschung zu seiner Doktorarbeit auf ein interessantes Bakterium. Dieses ist mittlerweile Teil eines Prozesses zur Produktion hochwertigen Proteins und biologisch abbaubarer Kunststoffe aus organischen Materialien.
Rund 39 km vor der Westküste Schottlands liegen die Äußeren Hebriden. Atemberaubende Schönheit verbindet sich mit berüchtigt wechselhaften Wetterbedingungen, die die Landwirtschaft zu einer echten Herausforderung machen – und dennoch kämpft hier ein zäher Menschenschlag nicht nur ums Überleben, sondern ist sogar überaus erfolgreich.
In den letzten Jahren ist in Sachen digitaler Modernisierung auf den Höfen viel passiert. Wenngleich ein Ende dieser vielschichtigen Entwicklungen kaum abzusehen ist, ergeben sich doch für viele landwirtschaftliche Betriebe neue Optionen, um kommende Herausforderungen zu bewältigen.
Ein Vorstellungsgespräch beim Prince of Wales ist schon ein Grund, nervös zu werden – so erging es auch David Wilson. Und deshalb tat er das, was wohl jeder tun würde, der in dieser Situation gefragt wird, ob er bereit wäre, sich an biologisch-nachhaltiger Landwirtschaft zu versuchen: Erst einmal zusagen und später herausfinden, was das eigentlich ist.
Søren und Helle Svennesen betreiben den einzigen Hof auf Barsø im südlichen Teil des Kleinen Belts. In der Sommersaison finden hier zahlreiche Aktivitäten mit vielen Besuchern statt. Im Laufe des Jahres gibt es eine Reihe unvermeidlicher und selbst gewählter Herausforderungen.
Antibiotika Resistenz ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem und Nutztierhalter stehen zunehmend unter Druck, den Antibiotikaeinsatzes bei Tieren zu reduzieren. In Großbritannien geht die Geflügelwirtschaft mit gutem Beispiel voran.
Hohe Tierschutzstandards bei der Schweinehaltung bedeuten nicht immer automatisch Freilandhaltung. Mit der steigenden Nachfrage an ethisch produziertem, aber günstigem Schweinefleisch liegt die Zukunft der Branche möglicherweise auch in einer veränderten Stallhaltung.
Jedes Frühjahr karren unzählige Tiertransporter Tausende von Rindern in die Flint Hills, den letzten Resten der Hochgrasprärie Nordamerikas, um das Vieh auf dem üppigen Grünland weiden zu lassen. Für alle Beteiligten ist das jedes Mal eine große logistische Herausforderung.
Familie Derboven hat mit ihrem Betrieb klein begonnen, ist im Milchquotendschungel groß geworden und hat immer wieder konsequent Nischen genutzt. Ein Paradebeispiel für flexible Landwirtschaft.
Ein Berliner Unternehmen züchtet mitten in der Stadt Fisch und düngt mit den Abwässern Gemüse. Das schont Ressourcen und bringt taufrische Lebensmittel in die Supermärkte. Aber kann Aquaponik mehr als eine Nische bedienen?
Milchproduzenten stehen angesichts anhaltend niedriger Erzeugerpreise unter Druck. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach natürlicheren Lebensmitteln. Eine Lösung kann sein, verstärkt auf Weidehaltung zu setzen. Mit „Stalltür auf, Kühe raus“ ist es aber nicht getan.
Hunger ist vielfältig. Wer die Weltbevölkerung ernähren will, sollte nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Qualität der Nahrungsmittel achten.