TraktorenVom Land­wirt zum Bauun­ter­nehmer

Eigent­lich hatte Sönke Krey das Bauun­ter­nehmen „nur“ als zweites Stand­bein neben seinem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb und Lohn­un­ter­nehmen gegründet. Heute beschäf­tigt er 85 Mitar­beiter und wuppt jedes Jahr rund 100 Baustellen. Ein wich­tiges Puzzle­stück dabei: 17 schwarze John Deere Trak­toren.

An die Anfänge seines Bauun­ter­neh­mens kann sich Sönke Krey noch gut erin­nern. „Da haben viele Leute gesagt: Was will denn der Land­wirt jetzt auf der Baustelle?“, erzählt er lachend. Nach 15 erfolg­rei­chen Jahren im Bauge­schäft stellt diese Frage heute keiner mehr. Mit seinem Unter­nehmen und seinem quali­fi­zierten Personal baut Krey deutsch­land­weit an Schleusen mit, sorgt für die rich­tigen Unter­gründe für Lager­hallen oder schafft das Funda­ment für den Ausbau von Auto­bahnen und Bundes­straßen.

Vom Hof zum Bauun­ter­nehmen

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Der Unter­nehmer kommt aus der Land­wirt­schaft, seine Frau bewirt­schaftet den fami­li­en­ei­genen Betrieb mit 350 Bio-Rindern und 400 ha Fläche. Außerdem ist er als Lohn­un­ter­nehmer in der Land­wirt­schaft tätig. „In dieser Posi­tion kannst du deine Mitar­beiter nicht das ganze Jahr über beschäf­tigten – das hat mich immer gestört.“ Deshalb geht Krey in das Bauge­werbe und gründet ein Unter­nehmen, das sich um Erdbe­we­gung, Abbruch oder Wirt­schafts­we­gebau kümmert. „Am Anfang dachte ich mir: Wenn ich da mal zehn Leute beschäf­tige, dann ist das hier ein richtig großes Ding.“ Heute arbeiten 85 Mitar­beiter für die Sönke Krey Unter­neh­mens­gruppe, der Fuhr­park besteht aus rund 70 Maschinen.

Was will denn der Land­wirt jetzt auf der Baustelle?

Sönke Krey, Bauun­ter­nehmer

Neben typi­schen Bauma­schinen wie Mulden­kip­pern, Radla­dern und Baggern finden sich dort auch Trak­toren von John Deere. Für manche ist ihr Anblick auf Baustellen immer noch unge­wöhn­lich, für Krey ist ihr Einsatz einfach nur logisch: „Wir haben viel mit unter­schied­lichsten Maschinen auf der Baustelle expe­ri­men­tiert. Da haben wir uns unter anderem ange­schaut, wie effi­zient die Arbeits­ab­läufe sind, wie gut die Maschinen ausge­lastet sind und was sie verbrau­chen. Das Ergebnis: Trak­toren sind für viele Aufgaben auf der Baustelle einfach ein Schlüs­sel­gerät.“

John Deere Trak­toren als Schlüs­sel­gerät auf der Baustelle

Was Krey damit meint, wird auf einer seiner Baustellen deut­lich. An einer Bundes­straße bereiten seine Leute gerade den Unter­grund für eine neue Auffahrt vor. An den Eingang der Baustelle liefern große Mulden­kipper Sand an. Dort über­nehmen mehrere John Deere Trak­toren mit ange­hängtem Mulden­kipper das Mate­rial und bringen es tiefer ins Baufeld – auch an Stellen, die andere Fahr­zeuge schwer oder gar nicht errei­chen würden. Je nach Anfor­de­rung der Baustelle kann Krey die ange­hängten Geräte der Schlepper schnell und flexibel ändern – von der Fräse, über den Mulden­kipper, bis zum Wasser­wagen oder Besen.

Ohne Zuver­sicht und Mut wäre Sönke Kreys Unter­nehmen wohl kaum so groß geworden, wie es heute ist. Diese Einstel­lung zeigt sich auch in seiner Inves­ti­ti­ons­stra­tegie: „In meinem Betrieb gibt es keine Maschinen, die älter sind als vier Jahre – schließ­lich will ich meine Mitar­beiter ja halten und ihnen dafür einen modernen und attrak­tiven Arbeits­platz bieten.“ Dazu passt auch eine der größten Inves­ti­tionen der Firmen­ge­schichte: 2018 kaufte Krey auf einen Schlag 17 John Deere Trak­toren der 6R-Serie.

Alles schwarz lackiert

Nicht nur die Anzahl der Maschinen, auch ihre Farbe ist unge­wöhn­lich: Alle Schlepper sind komplett schwarz lackiert – in der Unter­neh­mens­farbe der Sönke Krey Unter­neh­mens­gruppe. „Bei mir war immer alles schwarz: meine Motor­räder, meine Autos und heute eben auch meine Maschinen. Das sieht nicht nur geil aus, sondern schafft auch einen hohen Wieder­erken­nungs­wert.“ Die stärksten Argu­mente für die John Deere Trak­toren waren laut Krey ihre Wendig­keit, ihre komfor­table Bedie­nung sowie die gute Betreuung durch den Händler vor Ort: „Bei diesen Maschinen geht kaum mal was kaputt. Aber wenn es doch mal ein Problem­chen gibt, dann habe ich hier mit der Firma Busch-Poggensee einen Partner, auf den ich mich verlassen kann.“

Die digi­tale Baustelle ist eines des wich­tigen Zukunfts­themen für Sönke Krey.

Verläss­lich möchte der Unter­nehmer auch für seine Kunden sein: „Es hat ja keiner etwas davon, wenn ich auf der Baustelle absicht­lich Mist baue, nur um etwas mehr abrechnen zu können. Deshalb ist es mir wichtig, eine aufrich­tige Bezie­hung zu meinen Kunden zu haben und klar zu kommu­ni­zieren.“ Die wissen das zu schätzen, die Auftrags­lage ist gut. Darauf ausruhen wird sich Krey trotzdem nicht: „In den nächsten fünf Jahren wird sich viel tun, unter anderem im Bereich der digi­talen Baustelle. Da kann ich gar nicht anders, als da auch vorne mit dabei zu sein.“