ErntemaschinenEine Win-Win-Koope­ra­tion

Lohn­un­ter­nehmer und Land­wirt Benny Nilsson arbeitet seit über 45 Jahren mit dem örtli­chen John Deere Vertriebs­partner in Sten­kyrka, Gotland zusammen. Die lange Bezie­hung schafft nicht für die beiden Geschäfts­part­nern einen Mehr­wert, sondern auch für Herr Nils­sons Kunden.

Herr Nilsson bewirt­schaftet den Hof Levide Bondarve im Süden der Ostsee­insel Gotland und verfügt selbst über sechs Hektar Land sowie eine Herde aus 130 Ochsen. Hinzu kommen 3000 Hektor Gras und 700 Hektar Mais­silage seiner Kunden. Herr Nilsson sagt, dass sich die Maschinen von John Deere bereits von denen der Konkur­renz abhoben, als die Marke 1974 erst­mals auf der Insel einge­führt wurde. „Das Gesamt­paket von John Deere war besser und der Hersteller war entschlossen, seine Maschinen weiter­zu­ent­wi­ckeln, um sie noch besser zu machen. Ich mochte vor allem die Leis­tung, aber auch das Getriebe und den Kabi­nen­kom­fort des John Deere Trak­tors“, sagt Herr Nilsson.

Anfang Juni wurden für die Ernte des ersten Gras­schnitts inner­halb einer Woche fast 16 Stunden täglich gear­beitet. Er hat gerade einen neuen Feld­häcks­lers 8600i Baujahr 2023 gelie­fert bekommen, den er im letzten Jahr gekauft hat. Dies ist der sechster Feld­häcksler, den er für sein Unter­nehmen ange­schafft hat. Momentan nutzt er noch einen weiteren Feld­häcksler 8600i, den er 2021 gekauft hat.

Maschi­nen­leis­tung und Stei­ge­rung der Effi­zienz

Seinen ersten John Deere Feld­häcksler kaufte Herr Nilsson 1998. Die Maschi­nen­leis­tung und die Effi­zienz haben sich mit der Zeit verbes­sert. Der Kraft­stoff­ver­brauch ist gesunken, aber die Verrin­ge­rung wurde teil­weise durch die vorge­schrie­bene Beimi­schung von Biokraft­stoff ausge­gli­chen, daher kann Herr Nilsson die Einspa­rungen nicht genau bezif­fern.

Mit sein beiden 8600i Feld­häcks­lern von John Deere kann Herr Nilsson fast 80 ha pro Tag ernten.

Die verbes­serte Kraft­stoff­ef­fi­zienz und Flächen­leis­tung bieten einen wirt­schaft­li­chen Vorteil in Zeiten von hohen Kraft­stoff­preisen. „Vor sieben oder acht Jahren dachten wir, dass wir mit unserem Feld­häcksler höchs­tens 300 Hektar ernten könnten. Heute haben wir auch mit 400 Hektar kein Problem“, sagt er und fügt hinzu, dass sie mit einer Maschine vier Hektar pro Stunde häck­seln könne.

Mit fast 50 Jahren Erfah­rung hat Benny Nilsson viele Verän­de­rungen in der Land­wirt­schaft und der Land­technik miter­lebt. Die Einfüh­rung von Compu­ter­soft­ware und Program­mie­rung von Maschinen haben zu einem Quan­ten­sprung in Effi­zienz und Produk­ti­vität geführt. Aller­dings mussten auch die Fahrer ihre Fähig­keiten verbes­sern.

Die Gesamt­leis­tung wurde immer wieder verbes­sert.

Benny Nilsson

„Anfangs war es für mich sehr schwierig, da wir nicht daran gewöhnt waren, aber es wurde dann schnell viel besser“, sagt Herr Nilsson. „Die Moni­tore in der Kabine sind dank Touch­screen und der klaren Symbole einfach zu nutzen. Vorher mussten wir die Codes für die verschie­denen Aufträge eintippen. Man brauchte fast ein Buch, um die rich­tigen Codes zu finden.“

Herr Nils­sons Kunden haben sich auch verän­dert. Die Betriebe sind weniger, dafür aber auch größer geworden. Momentan hat er unge­fähr 15 Kunden für die Gras- und 40 für die Mais­ernte. Auch sein Einzugs­ge­biet hat sich über die Jahre vergrö­ßert und die geern­tete Mais­fläche in den letzten 10 Jahren sogar verdop­pelt.

Benny Nilsson ist mit dem Komfort in der Kabine und dem einfach zu bedie­nenden Display seines 8600i Feld­häcks­lers sehr zufrieden.

Der John Deere Vertriebs­partner

Der Kauf einer Maschine ist nur der Beginn einer poten­ziell langen Bezie­hung zwischen dem Land­wirt und dem John Deere Vertriebs­partner. Herr Nilsson vertraut auf den sofor­tigen Zugang zu Dienst­leis­tungen und Ersatz­teilen, wenn er sie benö­tigt. Er ist sehr zufrieden mit der den Leis­tungen seines örtli­chen Vertriebs­part­ners, Green Deere in Sten­kyrka, Gotland. „Wir haben eine tolle Geschäfts­be­zie­hung und ich fühle mich bei ihnen sicher. Ich kann sie Tag und Nacht anrufen, an Wochen­tagen oder am Wochen­ende, und es ist immer jemand da. Sie sind auch abends und spät nachts unter­wegs, und wenn ich ein Ersatz­teil benö­tige, bekomme ich es immer am nächsten Tag“, sagt Herr Nilsson.

Beim Green Deere Vertriebs­partner erzählen uns Nieder­las­sungs­leiter Berth Hansson und Vertriebs­ma­nager Rasmus Myrvälder, dass momentan sieben Service­tech­niker ange­stellt und rund um die Uhr an jedem Tag der Woche bereit für die Kunden sind, und deren Probleme in kürzester Zeit lösen können. „Wenn wir einen neuen Feld­häcksler oder eine andere Maschine verkaufen, geben wir eine soge­nannte ‚Ernte­ga­rantie‘. Das heißt, wenn wir ein Ersatz­teil nicht inner­halb von 24 Stunden liefern können, schi­cken wir eine Ersatz­ma­schine“, sagt Rasmus Myrvälder.

Wir möchten, dass unsere Kunden wissen, dass sie in guten Händen sind.

Berth Hansson

Green Deere wird von John Deere unter­stützt. Selbst wenn Ersatz­teile aus einem Lager aus Deutsch­land versendet werden müssen, kommen sie norma­ler­weise am nächsten Tag an. „Wir möchten, dass unsere Kunden wissen, dass sie in guten Händen sind, wenn etwas passiert“, sagt Berth Hansson, der vorher bereits viele Jahre Erfah­rung in diesem Bereich sammeln konnte.

1966 eröff­nete er eine Werk­statt auf dem Gelände, auf dem Green Deere jetzt seinen Standort hat. 1974 wurde das Unter­nehmen zu einem John Deere Vertriebs­partner. Sie waren auch Teil der großen Umstruk­tu­rie­rung des John Deere Vertriebs­partner-Netz­werkes Anfang der 2010er-Jahre, bei der der schwe­di­sche Dach­ver­band für John Deere Vertriebs­partner entstand. „Als ehema­liger Besitzer des Unter­neh­mens bin ich sehr zufrieden damit, wie sich die Dinge entwi­ckelt haben. Es hat uns einen Aufschwung ermög­licht, weshalb wir nun einem Umsatz von 110 Millionen SEK (ca. 9,56 Mio. €) im Jahr 2022 erwirt­schaften konnten“, sagt er.

Von links Johannes Calam­nius (Leiter des Ersatz­teil­ver­kaufs), Rasmus Myrvälder (Verkaufs­leiter) und Berth Hansson (Stand­ort­leiter) beim John Deere Vertriebs­partner in Sten­kyrka.

Heute bietet Green Deere in Sten­kyrka sämt­liche Maschinen und Werk­zeuge an, die Gotlands Land­wirte benö­tigen. Außerdem versu­chen sie ihr Angebot für Golf­plätze zu erwei­tern. „Wenn wir ein neues Modell verkaufen, müssen wir unsere Tech­niker schulen, manchmal schi­cken wir sie sogar nach Deutsch­land. Außerdem müssen wir sicher­stellen, dass wir sämt­liche Spezi­al­werk­zeuge und Ersatz­teile haben“, sagt Rasmus Myrvälder.

All dies gibt dem Green Deere Vertriebs­partner eine solide Basis, die er braucht, um seinen Kunden zu versi­chern, dass die Tech­niker da sein werden, wenn sie sie brau­chen. Die Anfor­de­rungen an zeit­nahen Service und die Verfüg­bar­keit von Ersatz­teilen ist, laut Benny Nilsson, über die Jahre gestiegen. „Das Ernte­fenster für den ersten Gras­schnitt, den Wich­tigsten für die Milch­vieh­halter der Region, die eine hoch­qua­li­ta­tive Silage benö­tigen, wird immer kleiner und kleiner. Heute ist es nur noch eine Woche, vor 15 Jahren waren es noch mindes­tens 14 Tage.“

Was wirk­lich zählt, ist die Qualität unseres Grases.

Olof Molinder

Olof Molinder, ein Lang­zeit­kunde von Herrn Nilsson, stimmt ihm zu.  Sie ernten etwa 70 Hektar Gras am Tag, Trans­port­fahr­zeuge fahren zwischen Feld und Hof hin und her und befüllen die Fahr­silos.

„Es ist sehr trocken gewesen, kein Regen für längere Zeit und wir haben nur 85 % des normalen Ertrags“, sagt Olof Molinder, der zusammen mit seinem Bruder Filip und seinem Vater Thomas den 210-köpfigen Haupt­er­werbs­be­trieb mit größ­ten­teils Holstein-Milch­kühen führt.

Kein Platz für Fehler oder Verzö­ge­rungen

„Das Leis­tungs­fä­hig­keit und die Verläss­lich­keit, die Herr Nilsson uns bieten kann, sind für uns am wich­tigsten“, sagt Olof Molinder. Der Hof vertraut auf die Dienst­leis­tungen von Herrn Nilsson beim ersten Gras­schnitt von 170 Hektar, was das Wich­tigste für sie als Milch­land­wirte ist, sowie beim Säen und Ernten von 40 Hektar Mais. „Als wir das Gras selbst geschnitten haben, konnten wir 40 Hektar ernten. Jetzt, mit der Hilfe von Herrn Nilsson, schaffen wir pro Tag bis zu 80 Hektar. Norma­ler­weise machen wir den zweiten und dritten Schnitt, die kleiner und haupt­säch­lich für das Jung­vieh sind, selbst.

Herr Nilsson stellt auch Ertrags­daten und den Trocken­sub­stanz­ge­halt der Gras­si­lage sowie eine eine komplette Analyse der Inhalts­stoffe der Mais­silage zur Verfü­gung. Die Daten wurden vom Harve­stLab-Sensor ermit­telt.

Olof Molinder (links) ist mit der Qualität der heutigen Grün­lan­dernte zufrieden, die der Feld­häcksler 8600i von Lohn­un­ter­nehmer Benny Nilsson gehäck­selt hat.

Während Olof und sein Bruder Filip allmäh­lich den Hof über­nehmen, planen sie den Betrieb zu vergrö­ßern. Zum Ende des Jahres möchten sie die Kuhzahl auf 300 Stück erhöhen, darunter auch Trocken­steher. Genau so wichtig: sie möchten den Milch­er­trag von den bereits hohen 11 700 Kilo pro Kuh auf mindes­tens 12 000 Kilo stei­gern. „Wir haben Melk­ro­boter einge­führt, das hilft. Aber was wirk­lich zählt, ist die Qualität unserer Gras­si­lage, daher müssen wir die Ernte extrem gut planen“, sagt Olof.

Dies ist das Ende einer riesigen und komplexen Kette aus Produk­tion und Dienst­leis­tungen, die manchmal mehrere Jahre dauert und nicht nur den Green Deere Vertriebs­partner aus Sten­kyr­kaund und den Milch­vieh­be­trieb der Familie Molinder betrifft. Aus einer über­ge­ord­neten Perspek­tive ist die gute Zusam­men­ar­beit für ganz Gotland von Vorteil, da sie lokal produ­zierte Lebens­mittel fördert und unter anderem dadurch unge­fähr eine Million Besu­cher zur Insel zieht. Dadruch wir ein ein regio­nales Einkommen von 2,3 Milli­arden SEK erzeugt.

Zum Abschluss fasst Olof Molinder das Geflecht aus Vertrauen und Verläss­lich­keit zwischen den Geschäfts­partner so zusammen: „Wir rufen Benny an und er antwortet!“