Es wird nass
Der gesamte jährliche Niederschlag der Erde
entspricht einem Volumen von
circa
0
Kubikkilometern
Wasser
über allen Ozeanen und Landflächen.
Das entspricht
0
Billiarden Litern Wasser.
Dieses Wasser wird durch Verdunstung, Niederschlag und Abfluss immer wieder aufs Neue umverteilt.
Quelle: USGS – The Water Cycle
Wohin fällt das Wasser?
Das meiste Wasser fällt ins Meer, das Meer liefert aber auch Regen.
Regen fällt auf die
Kontinente

Regen fällt in die
Ozeane

Rund
86 %
der globalen Verdunstung findet über den Ozeanen statt. Ein Teil dieses Wasserdampfs wird mit der Atmosphäre über Land transportiert und fällt dort als Niederschlag.
Quelle: USGS – The Water Cycle
So viel ist 1 Millimeter Regen
1 mm Regen
=
1 Liter Wasser
auf jedem Quadratmeter.

1.000.000 Liter Wasser
auf 100 Hektar.


Gasförmig
Wasserdampf bleibt, bevor er zu Regen wird, bis zu
0 Tage
in der Atmosphäre.
Quelle: NASA Earth Observatory – The Water Cycle
Kleine Wolkentröpfchen, große Regentropfen
Während ein typisches Wolkentröpfchen nur etwa 20 Mikrometer Durchmesser hat, erreichen Regentropfen einen Durchmesser von mehreren Millimetern. Damit aus den winzigen schwebenden Tröpfchen Regen wird, müssen sie in der Wolke wachsen und sich durch Zusammenstöße miteinander verbinden.

Tiefer Fall

500 m
tief aus Schauerwolken

15 km
tief aus Gewitterwolken
Bevor ein Regentropfen auf einen Acker trifft, ist er
mindestens 500 m und höchstens
15 km tief gefallen.
Quelle: World Meteorological Oranization (WMO)
Geschwindigkeit
ca. 30 km/h
ist Fallgeschwindigkeit.
Das sind
8-10 Meter
pro Sekunde und dauert so
aus 2.000 Metern Höhe rund 4 Minuten.
Quelle: NASA Mission Measuring Rainfall
Form
Ein Regentropfen sieht in Wirklichkeit nicht aus wie ein Tropfen. Während er fällt, drückt der Luftwiderstand ihn unten flach – fast wie ein winziges Brötchen. Ein Tropfen Starkregen kann aussehen wie ein Fallschirm.

1-2 mm
Nieselregen

2-5 mm
leichter bis mäßiger Regen

5-7 mm
starker Regen

7-9 mm
sehr starker Regen
Landregen
Langsamer, gleichmäßiger Landregen gilt in der Landwirtschaft als besonders wertvoll, weil das Wasser tief in den Boden einsickern kann, statt oberflächlich abzufließen. So werden Pflanzen, Bodenleben und Grundwasser nachhaltig versorgt.

Bodenbedeckung
Mulch, Zwischenfrüchte und Erntereste fangen Regentropfen ab, bevor diese mit voller Energie auf den Boden schlagen. Das schützt Bodenaggregate vor dem Zerfall, vermindert Erosion und Verschlämmung. Zusätzlich bremst die schützende Decke die Verdunstung.
Quelle: NRCS – Soil Health
Boden
Der Boden ist ein natürlicher Wasserspeicher. Jeder Boden besitzt eine Abfolge von Schichten, die in unterschiedlichem Maße Wasser speichern.
Oberboden
Tiefe: 5-40 cm
Humus und Mineralien
Unterboden
Tiefe: 50 -150 cm
Verwittertes Gestein und eingewaschene Stoffe aus dem Oberboden
Grundwasser
Manche Regentropfen versickern nur wenige Meter tief, andere wandern jahrzehntelang durch Bodenschichten, bevor sie als Grundwasser gespeichert werden.
Die richtige Dosis für jede Art
Bleibt Regen aus, leiden Felder unter Trockenheit. Kommt er zu heftig, schwemmt er Nährstoffe fort und zerstört Bodenstrukturen. Der ideale Niederschlag hängt von der Kulturart, dem Wachstumsstadium, der Bodenart, der Temperatur, der Verdunstung und der Jahreszeit ab.
Von der wassersparenden zur wasserhungrigen Kultur
Zwiebel
Saisonaler Wasserbedarf:
500-700 mm
Eigenschaften:
Wasserbedarf ist überraschend niedrig, obwohl die Zwiebel wegen ihres flachen Wurzelsystems empfindlich auf Wassermangel reagiert und eine gleichmäßige Versorgung braucht.

Sorghum / Hirse
Saisonaler Wasserbedarf:
450–650 mm
Eigenschaften:
Ausgesprochen trockenheitstolerant.

Kartoffel
Saisonaler Wasserbedarf:
500-700 mm
Eigenschaften:
Reagiert besonders empfindlich auf Wassermangel während Knollenbildung und Knollenwachstum.

Mais
Saisonaler Wasserbedarf:
500-800 mm
Eigenschaften:
Der kritische Zeitraum liegt rund um Blüte und Kornansatz. Trockenstress kann dann besonders stark auf den Ertrag schlagen.

Zuckerrohr
Saisonaler Wasserbedarf:
1.500–1.700 mm
Eigenschaften:
Die lange Vegetationsperiode und enorme Biomasseproduktion gehen mit einem entsprechend hohen Wasserbedarf einher.

Quelle: FAO-Datenbank Crop Water Information
Welches ist der regenreichste und der trockenste Ort der Welt?
regenreichste Ort
trockenste Ort
Mawsynram in Indien

11.870 mm
Niederschlag pro Jahr
In Mawsynram fallen im langjährigen Mittel rund 11.870 Liter Regen auf jeden Quadratmeter (11.870 mm).
Grund dafür ist die besondere Lage: Feuchte Monsunluft vom Golf von Bengalen trifft auf die Khasi Hills, steigt auf, kühlt ab und regnet sich aus.
Atacama-Wüste in Chile

1 bis 3 mm
Niederschlag pro Jahr
In Teilen der Atacama-Wüste fallen im langjährigen Mittel 1 bis 3 mm Niederschlag pro Jahr.
Quelle: NASA Earth Observatory