Auf den hügeligen Feldern rund um das Städtchen Saint-Symphorien-sur-Coise im französischen Departement Rhone zählt während der Erntezeit jede Minute. Schließlich ist das Zeitfenster kurz, in dem Florent Peyronnet das Gras und den Mais seiner Kunden ernten kann. „Gleichzeitig verlieren wir viel Zeit durch die Fahrtstrecken zwischen den vielen kleinen, weit verstreuten Schlägen“, erläutert Peyronnet. Um die Ernte trotzdem komplett und rechtzeitig einfahren zu können, benötigte sein Betrieb neben zwei Mähdreschern dringend die Schlagkraft von drei Feldhäckslern.
Doch die Rechnung war schwierig: Eine Maschine hatte Peyronnet schon, ein neuer John Deere 8300 Feldhäcksler war bereits finanziert und eine dritte Neumaschine finanziell schlicht nicht darstellbar. „Die Kosten dafür sind einfach zu hoch. Also schaute ich mich auf dem regulären Markt nach einer gebrauchten Maschine um. Hier war zwar der Preis attraktiv, aber diese Option bot mir keine Sicherheit oder Garantie“, erklärt Peyronnet seine anfänglichen Bedenken. Und das Risiko eines Ausfalls während der kritischen Erntetage wäre fatal.

Die Sicherheit beim FCU-Programm in Kombination mit attraktiven Preiskonditionen überzeugte mich.
Floren Peyronnet
„No-Brainer“ mit Werksgarantie
Bei der Suche nach einer Lösung stieß Peyronnet auf das Factory Certified Used (FCU) Programm von John Deere. Das Konzept: Gebrauchte Maschinen werden direkt im Werk von Experten komplett überarbeitet und mit einer Werksgarantie versehen.
Für Peyronnet ein „No-Brainer“. „Dieses Angebot gab mir im Vergleich zu herkömmlichen Gebrauchten viel mehr Vertrauen in den Preis“, sagt er. FCU-Maschinen liegen preislich zwischen 50 % und 80 % des Neupreises, bieten aber durch die Integration in John Deere Finance die gleichen attraktiven Konditionen wie eine Neumaschine.
Gebrauchtkauf
FCU-Programm

Risiko bei Eigenreparatur

keine Garantie

unklare Historie

technische Upgrades

Werksgarantie

Neumaschinen-Finanzierung
Wo Maschinen ein zweites Leben erhalten
Um zu verstehen, warum Peyronnet so viel Vertrauen in seine „neue Gebrauchte“ hat, hilft ein Blick nach Zweibrücken. Im dortigen John Deere Werk übernimmt ein Team aus erfahrenen Werksmitarbeitenden die komplette Generalüberholung von gebrauchten Maschinen.

Unter der Leitung von Stefan Westphal (Administration und Planung) sowie Jonas Kuhlmann und Nicole Schieler (Logistik und Teilemanagement) werden Maschinen, die oft bereits bis zu 2.800 Betriebsstunden geleistet haben, komplett entkernt. „Jeder Feldhäcksler wird komplett gereinigt und vollständig auseinandergenommen, bevor wir alle Einzelteile auf Herz und Nieren prüfen“, beschreibt Philippe Steinmann, Go to Market Manager Hay & Forage R2, den Prozess.
So läuft die Transformation im Werk ab
Was in Zweibrücken passiert, ist weit mehr als eine einfache Reparatur. Es ist eine technische Erneuerung auf den Stand der aktuellsten Technologie.




Systematischer Austausch
Unter anderem werden Verschleißteile wie Messer, Kabelbäume, Gegenschneiden, Lager der Trommel, Trommelböden und viele weitere Teile ausgetauscht und grundsätzlich erneuert.
Technische Upgrades
Die Maschinen erhalten Upgrades auf den Stand des Modelljahres 2025. Dazu gehören das neue Feedroll Damping System für den Einzug, verstärkte Schleifvorrichtungen und modernste elektrische Kabelbäume.
Individualisierung
Auf Wunsch baut das Team die Maschine um – ob zusätzliche LED-Beleuchtung, StarFire-GPS-Empfänger, eine Steinerkennung oder eine andere Trommelkonfiguration mit bis zu 64 Messern.
Kabinen-Komfort
Auch für den Fahrer fühlt es sich nach „Neu“ an – mit neuem Sitz, Lederlenkrad und dem aktuellen Joystick.
Das Finale: Geprüft wie eine Neumaschine
Bevor Florent Peyronnet seine „Factory Certified Used“-Maschine in Empfang nehmen konnte, musste sie beweisen, dass sie mehr ist als nur optisch aufbereitet. Wie jede Gebrauchte durchlief sie am Ende ihrer Überholung die gleiche „Feuertaufe“ wie eine fabrikneue Maschine direkt vom Band. Das Herzstück dieser Qualitätssicherung ist das Dyno-Testing auf dem werkseigenen Prüfstand. Hier wird der Feldhäcksler unter Volllast genauestens geprüft: Bringt der Motor die volle Nennleistung? Arbeiten die Hydrauliksysteme präzise? Harmonisieren die neu installierten Software-Updates des Modelljahres 2025 mit der Mechanik?
Doch die Prüfung endet nicht in der Halle. Jede Maschine muss sich zusätzlich auf einem speziellen Testparcours beweisen. Unter realen Bedingungen wird sichergestellt, dass Fahrwerk, Lenkung und alle Bedienelemente – vom neuen Joystick bis zum Sitzkomfort – perfekt funktionieren.
Gebrauchte Maschine mit Sicherheit
Für Peyronnet ist das Ergebnis eine Win-Win-Situation: „Das Angebot überzeugte mich, weil ich eine geprüfte Gebrauchtmaschine zu einem attraktiven Preis bekam. Als der Häcksler bei mir auf dem Hof stand, war ich positiv überrascht. Er sieht sieht super aus, die Kabine ist neu eingerichtet und überall, wo es wichtig ist, sind neue Teile verbaut.“
Der Lohnunternehmer hat damit jetzt die nötige Schlagkraft für die kritischen Erntewochen – mit der Sicherheit einer einjährigen Werksgarantie und der Gewissheit, dass seine Maschine „Made by Experts for Professionals “ ist.


