ErntemaschinenHäck­seln 4.0

Eine so erfolg­reiche und gefragte Maschine wie den John Deere Feld­häcksler der Serie 8000 verbes­sern zu wollen, ist nicht einfach. Mit der Entwick­lung der neuen Serie 9000 haben wir uns also selbst eine schwie­rige Aufgabe gestellt. Lest hier, wie unserem Team ein groß­ar­tiger Häcksler gelungen ist.

Beim Häck­seln kommt es vor allem auf zwei Dinge an: zum einen soll eine hohe Produk­ti­vität der Maschine erreicht werden, zum anderen das Häck­selgut in einer gleich­blei­bend hohen Qualität einge­fahren werden. Philipp Heck, unser Global Product Marke­ting Manager für Feld­häcksler, ist der Meinung: „Auf der Maschi­nen­seite bedeutet dies mehr Durch­satz pro PS bei gleich­zeitig gerin­gerem Sprit­ver­brauch pro Tonne Erntegut. Dazu muss die ganze Maschine opti­miert werden, begin­nend beim Schneid­werk und weiter über den gesamten Gutfluss und Körner­pro­zessor. Unser Ziel ist es, mehr Hekt­ar­leis­tung pro Tag zu errei­chen bei möglichst nied­rigen Betriebs­kosten.“

Unser Ziel ist es, mehr Hekt­ar­leis­tung pro Tag zu errei­chen bei möglichst nied­rigen Betriebs­kosten.

Philipp Heck, Global Product Marke­ting Manager für Feld­häcksler

Das Modell 9800 wurde übri­gens bereits vor dem Seri­en­start von den Experten der DLG auf Herz und Nieren geprüft und erhielt das Siegel „DLG ANERKANNT in Einzel­kri­te­rien.“

Unsere Schneid­werke

Für Gras-, Ganz­pflanzen- und Mais­si­lage bieten wir eine große Auswahl an Schneid­werken an. Alle John Deere Schneid­werke sind auf hohe Leis­tung und opti­male Verar­bei­tung des Ernte­guts ausge­legt, unab­hängig von den Ernte­be­din­gungen. Das neue zwöl­frei­hige Groß­trommel-Schneid­werk 490plus und die verstärkten 6×9 Premium-Pickups von Kemper passen perfekt zu den Modellen unserer Serie 9000. Mit den selbst­zen­trie­renden Befes­ti­gungs­punkten, der Einhe­bel­ver­rie­ge­lung und dem Multikuppler für alle hydrau­li­schen und elek­tri­schen Anschlüsse kann man die Schneid­werke schnell und einfach wech­seln.

Die neuen Modelle der Serie 9000 können mit dem neuen zwöl­frei­higen Groß­trommel-Schneid­werk 490plus und den verstärkten 6×9 Premium-Pickups von Kemper ausge­stattet werden.

Unsere Motoren

Unsere Modelle 9700, 9800 und 9900 sind mit einem V12-Motor von Lieb­herr mit 24,2 l Hubraum und 970 PS ausge­stattet. Das Modell 9600 verfügt über einen John Deere Power­Tech PSS-Motor mit 13,5 l Hubraum und 625 PS. Unsere Inno­va­tion bei den größeren Modellen ist das Konzept „Harve­st­Mo­tion“. Der V12-Motor arbeitet mit einer maxi­malen Dreh­zahl von 1.800 U/min, liefert das konstante Leis­tungs­band bis zu 1.400 U/min und einen Dreh­mo­ment-Anstieg sogar bis zu 1.350 U/min. Diese nied­rige Motor­dreh­zahl in Verbin­dung mit einer opti­malen Geschwin­dig­keit des Gutfluss sorgt für eine höhere Produk­ti­vität.

Die Modelle 9700, 9800 und 9900 sind mit einem V12-Motor von Lieb­herr ausge­stattet.

Unser Erntegut-Hand­ling

Der John Deere ProStream-Gutfluss besteht aus hoch­be­last­baren Bauteilen, die für hohe Motor­leis­tungen und einen Durch­satz von bis zu 400 t/h ausge­legt sind. Der glatte Bogen des Kanals mit mini­maler Reibung gewähr­leistet einen gleich­mä­ßigen Gutfluss. Unsere univer­sale Häck­sel­trommel ist wahl­weise mit 40, 48, 56 oder 64 Messern erhält­lich. Je nach Messer­kon­fi­gu­ra­tion ergibt sich ein Schnitt­län­gen­be­reich von 3 bis 26 mm. Mit dieser Häck­sel­trommel erfüllt unsere Serie 9000 mit unserer univer­sellen Häck­sel­trommel sowohl die Anfor­de­rungen von Biogas­be­trei­bern als auch Milch­vieh­be­trieben. Alle Modelle der Serie 9000 können mit dem HarvestLab 3000-Sensor ausge­stattet werden, der sowohl die Trocken­masse als auch die Inhalts­stoffe in Echt­zeit misst und doku­men­tiert. Die Maschine passt dann, entspre­chend der gemes­senen Trocken­sub­stanz-Werte, die Schnitt­länge und die Menge an Silier-Mitteln auto­ma­tisch an.

Der John Deere ProStream-Gutfluss ist ausge­legt für einen Durch­satz von 400 t/h.

Unser Werk

Selbst­fah­rende Feld­häcksler

Indem Sie in einen Feld­häcksler von John Deere inves­tieren, entscheiden Sie sich nicht nur für eine welt­beste Maschine, sondern auch für ein Team der Spit­zen­klasse. Zu den Feld­häcks­lern

Wenn bei uns ein neues Modell zur Seri­en­reife gebracht wird, ist es entschei­dend, früh genug mit den Vorbe­rei­tungen im Werk zu beginnen. „Etwa drei Jahre vor Beginn der Seri­en­pro­duk­tion haben wir ange­fangen, uns mit der Konstruk­tion der neuen Maschine und den mögli­chen Auswir­kungen auf Ferti­gungs- und Monta­ge­pro­zesse zu beschäf­tigen“, sagt Cornelia Walde, Manager Opera­tions im John Deere Werk in Zwei­brü­cken. Ganz oben auf der langen Aufga­ben­liste standen Inves­ti­tionen in Maschinen und Ferti­gungs­mittel, Ände­rungen im Arbeits­ab­lauf sowie ein neues System zur Ausfüh­rung der Arbeits­schritte, um die Mitar­beiter besser zu unter­stützen und die Produk­ti­ons­pro­zesse zu kontrol­lieren.

Je stärker man das Fehler­po­ten­tial bei der Produk­tion mini­miert, desto höher wird die Produkt­qua­lität.

Fried­rich Telser, Manager Manu­fac­tu­ring Engi­nee­ring in Zwei­brü­cken

Fried­rich Telser, Manager Manu­fac­tu­ring Engi­nee­ring, erklärt uns: „Wir legen großen Wert darauf, unsere Mitar­beiter so zu unter­stützen, dass sie ihre Arbeit best­mög­lich erle­digen. Verbes­serte Ergo­nomie, sichere Abläufe, Schritt-für-Schritt-Anlei­tungen, die online am Monta­ge­band gezeigt werden. Je stärker man das Fehler­po­ten­zial mini­miert, desto höher wird die Produkt­qua­lität.“ Das Ergebnis ist eine hohe Ferti­gungs­qua­lität im Sinne des Kunden.

Unser Körner­pro­zessor

Wenn eine Maschine einen Durch­satz von bis zu 400 t/h hat, stellt dies beson­dere Anfor­de­rungen an den Körner­pro­zessor. Der neue John Deere XStream Körner­pro­zessor mit Walzen von 250 mm Durch­messer und 50 % Geschwin­dig­keits­un­ter­schied liefert gleich­mäßig zerklei­nerte Körner und sorg­fältig verar­bei­tete Pflanzen bei jeder Schnitt­länge. Unab­hän­gige Experten haben die Leis­tungs­fä­hig­keit des XStream-Körner­pro­zes­sors getestet und bestä­tigt.

Der neue JD XStream Körner­pro­zessor liefert bei jeder Schnitt­länge gleich­mäßig zerklei­nerte Körner.

Unsere Kabine

In der Kabine verbringt man oft lange Arbeits­tage, umso wich­tiger ist es, dass der Fahrer sich hier rundum wohl­fühlt. Unsere Kabine ist komfor­tabel, funk­tio­nell und ermög­licht eine einfache Bedie­nung des Häcks­lers. Mehr Glas und weniger Sicht-Hinder­nisse ermög­li­chen einen besseren Blick auf die Umge­bung. Mit dem Multi­funk­ti­ons­hebel kann man alle wich­tigen Funk­tionen der Maschine steuern und entspre­chende Einstel­lungen vornehmen: Geschwin­dig­keit, Schneid­werk­fal­tung und -hub, Auswurf­fal­tung und -hub, Vorpress­walze und Schneid­werks­be­die­nung.

In der komfor­ta­blen Kabine steuert der Fahrer mit dem Multi­funk­ti­ons­hebel alle wich­tigen Funk­tionen des John Deere Feld­häcks­lers.

Unsere Kunden

Die Brüder Rick, Richard und Danny Wijntjes führen das Lohn­un­ter­nehmen Vink BV im Nord­osten der Nieder­lande, etwa 50 km südlich von Groningen. Mit ihren 30 Trak­toren und vier Feld­häcks­lern bieten sie ihren Kunden ein breites Spek­trum an Dienst­leis­tungen wie Gras- und Mais­ernte, Boden­be­ar­bei­tung, Gülle- und Dünger­aus­brin­gung an. In dieser Ernte­saison konnten sie unseren neuen Häcksler testen und waren rundum von der Leis­tungs­fä­hig­keit der Maschine beein­druckt.

Die Maschine hat viel Leis­tung und liefert einen hohen Erntegut-Durch­satz. Trotzdem hat sie einen gerin­geren Kraft­stoff­ver­brauch als unsere anderen vier Feld­häcksler.

Richard Wijntjes, Lohn­un­ter­nehmen Vink BV

Rick, der die meiste Zeit auf den Feld­häcks­lern des Betriebs verbringt, sagte uns: „Als Fahrer war ich beson­ders beein­druckt von der Ausstat­tung der Kabine. Sehr nied­riger Geräusch­pegel und einfache Bedie­nung der Maschine über die Menü­an­zeigen und die Tasten am Fahr­hebel.“ Richard arbeitet vor allem im Büro und hat die Kenn­zahlen genau im Blick: „Die Maschine hat viel Leis­tung und liefert einen hohen Erntegut-Durch­satz. Trotzdem hat sie einen gerin­geren Kraft­stoff­ver­brauch als unsere anderen vier Häcksler.“ Martin Muller von unserem hollän­di­schen Vertriebs­partner Groenoord legt viel Wert auf die Meinung der Brüder: „Die Wijntjes geben uns immer ein ehrli­ches Feed­back zu unseren Maschinen. Zu wissen, dass sie von der Serie 9000 und ihrer Leis­tung beein­druckt sind, macht uns sehr zuver­sicht­lich, dass wir eine ausge­zeich­nete Maschine auf den Markt bringen.“

In der komfor­ta­blen Kabine steuert der Fahrer mit dem Multi­funk­ti­ons­hebel alle wich­tigen Funk­tionen des John Deere Feld­häcks­lers.